Familie(n) unternehmen: WW-K verabschiedet Betriebsleiterin in den Mutterschutz

01. Juni 2018

Königswinter – Juli 2018 Ende Juni verabschiedet sich Betriebsleiterin Tamara Müller in den Mutterschutz. Seit dem 28. Juni werden ihre Aufgaben als Betriebsleiterin vertretungsweise von Kollegen übernommen.

Seit Nov. 2007 ist Frau Müller für zuerst Maxion und dann seit Juni 2010 für WW-K tätig. 2007 hat sie als Trainee angefangen und ist seit 01.04.2012 Betriebsleiterin. In dieser Zeit hat sie maßgeblich dazu beigetragen, das Warmwalzwerk als eigenständiges Unternehmen zu etablieren. „Wir danken Frau Müller sehr für Ihre erfolgreiche Arbeit. Sie hat sprichwörtlich Kind geschaukelt, wenn hier mal wieder alles drunter und drüber ging“, sagt Geschäftsführer Rainer Zimmer und fügt hinzu: „Wir wünschen ihr alles erdenklich Gute und freuen uns auf Ihre Rückkehr nach dem Mutterschutz.“

Den Wiedereinstieg von Frau Müller hat man schon jetzt geregelt. Das schafft Planungssicherheit – für beide Seiten. Auch für die Zwischenzeit ist eine gute Regelung gefunden worden. Bernd Görres wird Ansprechpartner für alle technischen und produktionsspezifischen Themen. Gemeinsam mit Roland Haas wird er außerdem die Planung und Überwachung der Fertigung übernehmen. Herr Haas wird zudem die Leitung der Arbeitsvorbereitung übernehmen. Die Personalplanung und –organisation für die Fertigung wird Herr Gulden betreuen. Herbert Landsberg übernimmt die Aufgaben Qualität und Arbeitssicherheit in der Fertigung. Die Pflege der Schichtberichte und die Erstellung von Tagesstatistiken wird Stefan Scheele übernehmen. Frau Müller wird Ende Mai, Anfang Juni aus der Elternzeit zurückkehrt. „Dann werde ich mit neuer Energie meine Aufgaben als Betriebsleitern wieder übernehmen“, ist sie sich sicher.

Dem mittelständischen Unternehmen ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein großes Anliegen. Dazu gehört auch, dass die Arbeit im Walzwerk für Frauen attraktiv gemacht wird. „Männer und Frauen sollen gleichermaßen ihre Kompetenzen im Beruf einbringen, und auch einbringen können“, so Personalerin Maria Steeg. „Leider sind Frauen in technischen Berufen immer noch eine Seltenheit, besonders in einem mittelständischen Produktionsbetrieb. Trotzdem hoffen wir, dass wir in Zukunft mehr Frauen als Mitarbeiterinnen für uns gewinnen können“,

Der Schlüssel zu einem familienfreundlichen muss nicht in einem ausgeklügelten Maßnahmenkatalog liegen. Familienfreundlich ist ein Unternehmen wie die WW-K, weil man miteinander redet. „Wir suchen zu allen Mitarbeitern einen persönlichen Kontakt und bemühen uns, die Sorgen, Bedürfnisse und Wünsche der Belegschaft im Blick zu behalten. Bei Bedarf können wir so schnell und unbürokratisch reagieren. Das ist ein großer Vorteil im Vergleich zu Konzernen“, erklärt Geschäftsführer Roland Haas und ergänzt: „Wir profitieren von zufriedenen Mitarbeitern. Wer sich nicht zwischen Arbeit und Privatleben zerreißen muss, ist zufriedener und einfach motivierter.“

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